Wichtige Archäologieführer im Alamannenmuseum Ellwangen
im Preis gesenkt

 

ELLWANGEN (pm) – Zwei wichtige Archäologieführer aus dem Konrad Theiss Verlag über den Rosenstein bei Heubach und den Runden Berg bei Bad Urach, die beide in der Alamannenzeit besiedelt waren, sind im Alamannenmuseum Ellwangen ab sofort als Sonderausgabe zum Preis von 2,90 Euro erhältlich.


 
Die Preissenkung betrifft zum einen den archäologischen Führer „Der Rosenstein bei Heubach“ von Claus Oeftiger und Eberhard Wagner, der 1985 erschienen ist. Die Autoren schildern die geologischen und naturräumlichen Gegebenheiten des Berges und die Geschichte seiner archäologischen Erforschung. Breiten Raum nehmen die Beschreibungen der eindrucksvollen Wälle aus vor- und frühgeschichtlicher Zeit, die Auswertung der archäologischen Untersuchungen sowie Fragen der Datierung und Interpretation der Wehranlagen ein. Der für dieses Buch neu erarbeitete archäologisch-topographische Plan des Berges im Maßstab 1:2000 und zahlreiche Abbildungen vervollständigen den Band über dieses bedeutende Kulturdenkmal (76 Seiten mit 60 Abbildungen und 1 Farbbeilage).


   
Ebenfalls stark im Preis gesenkt wurde der 1991 erschienene Archäologieführer „Der Runde Berg bei Urach“. Dieser seit langem bekannte archäologische Fundplatz, von dem ein anschauliches Modell im Alamannenmuseum steht, ist aufgrund der von 1967 bis 1984 durchgeführten Forschungsgrabungen zu einem Angelpunkt der archäologischen Forschung in Südwestdeutschland und darüber hinaus geworden. Neben den vorgeschichtlichen Besiedlungsphasen der Bronze- und frühen Eisenzeit auf der markanten Höhe am Nordrand der Schwäbischen Alb galt das besondere Interesse der frühgeschichtlichen Nutzung des Bergkegels. Vladimir Milojčić, wissenschaftlicher Kopf und Motor des Unternehmens, suchte hier Antworten auf
die von Archäologen und Historikern gleichermaßen aufgeworfene Frage, ob von frühalamannischen Herrschaftssitzen und Gauburgen des 4. und 5. Jahrhunderts n. Chr. wie dem Runden Berg eine direkte Entwicklung zu den wesentlich kleineren mittelalterlichen Adelsburgen festgestellt werden könnte (205 Seiten mit 91 Abbildungen).

Nähere Informationen auch zu weiteren Artikeln des Museumsshops finden sich im Internet unter www.alamannenmuseum-ellwangen.de.

 

Alamannenmuseum Ellwangen
Haller Straße 9
73479 Ellwangen
Telefon +49 7961 | 969747
Telefax +49 7961 | 969749
alamannenmuseum@ellwangen.de
www.alamannenmuseum-ellwangen.de

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Öffnungszeiten:

Dienstag bis Freitag: 10-12:30 und 14-17 Uhr
Samstag und Sonntag: 10-17 Uhr
Montag außer feiertags: geschlossen


Höhepunkte 2011 im Alamannenmuseum in Ellwangen

Große Sonderausstellung 2010: "Die Alamannen auf der Ostalb – frühe Siedler im Raum zwischen Lauchheim und Niederstotzingen“

Sonderausstellung 2009: “Schätze aus Hessigheims Boden - Das Gräberfeld im 'Muckenloch'”

Sonderausstellung 2006: Von Wotan zu Christus - Die Alamannen und das Kreuz

Sonderausstellung 2005: "Wie man's dreht und wendet - das Geheimnis handgewebter Bänder und Borten"

Sonderausstellung 2004: "Die 'Dame von Kirchheim/Ries' - Gewand und Schmuck der alamannischen Frau"


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